Wann ist deine Zeit...?

Weißt du (noch), wie es sich anfühlt, glücklich zu sein? Wo es dann in deinem Körper kribbelt und du das Gefühl hast, schweben zu können?

 

Oder ist dieses Gefühl so verschüttet in deinem Inneren, dass du mittlerweile alles ablehnst, was sich glücklich anfühlt. Und felsenfest davon überzeugt bist, deine Zeit sei vorbei…

 

Mir ging es nämlich so. Ich war so gefangen in meinem Frust und in meiner Unzufriedenheit, dass ich ‚Glücks‘-Signale entweder gar nicht erkannt habe oder sie nur anderen zugeschrieben habe. Nach dem Motto – ja, die anderen, die sind, die dürfen, die können…

 

Dazu gesellte sich auch ganz schnell Neid auf das Glück der anderen, gepaart mit Wehmut, wie schön denn doch die alten Zeiten gewesen seien.

 

Weißt du, diese Gefühle und Gedanken sind alle ok, nur bringen sie dich kein Stück voran in Sachen Glück.

Wenn du neidisch bist auf andere (und du weißt häufig nicht genau, wie es hinter deren Fassade tatsächlich aussieht) oder dir selbst die Möglichkeit, glücklich zu sein, nicht zugestehst, dann wird sich nichts bei dir ändern. Und zwar absolut gar nichts.

 

Solange du darauf wartest, dass andere dir dein Glück ‚bringen‘ sollen und du als untätiges Opfer auf diese milde Gabe wartest, bleibst du unglücklich.

 

Der oder die einzige, die etwas ändern, etwas verändern kann, bist du selbst. Willst du wieder glücklich sein, dann tue etwas dafür. Überlege dir, was dich im ganz Kleinen glücklich macht. Ist es eine Massage? Oder der Saunabesuch? Eine Yogastunde? Ein Spaziergang in der Natur? Oder das gute Buch, das du schon seit einem Jahr auf deinem Nachttisch liegen hast?

 

Ich bin mir sicher, es gibt die Momente, die dich glücklich machen und die du dir selbst erschaffen kannst.

Ich habe damals auch überlegt und mußte mich wirklich aufraffen. Zur Kosmetik zu gehen, das Yogawochenende zu buchen, abends noch eine Runde um den Park zu gehen.

 

Und kannst du dir vorstellen, wie gut mir das tat? Es war tatsächlich Balsam für die Seele und meinen Geist. Nicht von Anfang an und nicht immer. Nur immer öfter. Ich habe angefangen zu spüren, wie ich mir meine Glücksmomente selbst erschaffen kann – unabhängig von der familiären und partnerschaftlichen Situation, die alles andere als glücklich und harmonisch war.

 

Irgendwann habe ich angefangen, mir ganz bewußt diese Momente zu suchen und einzuplanen. Die mir dann auch ermöglichten, in mich hineinzuhorchen in aller Ruhe und mir immer wieder die Frage zu stellen, was will ich im Leben, vom Leben, in (m)einer Partnerschaft.

 

Und habe für mich beschlossen, es ist niemals zu spät und ich bin niemals zu alt, um glücklich sein zu dürfen.

 

Ich wünsche es auch dir von ganzem Herzen. Werde glücklich, sei glücklich !!!

 

 

Deine Katrin

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